Am Abgrund Brücken bauen.

Hast Du nach deinem Schulabschluss schon 100%-ig gewusst, was Du einmal mit Deinem Leben anfangen möchtest? Ja? Dann gratuliere ich Dir. Bei mir war es nämlich nicht ganz so sicher, was aus mir werden wird (ist es übrigens bis heute auch nicht).

In meinem letzten Schuljahr haben mein Bruder und ich für unsere Finanzierung des Abi-Balls (eine sauteure Veranstaltung, sag ich Dir!) mit ein paar anderen aus der Stufe ein Theaterstück auf die Beine gestellt und aufgeführt. Ich hatte in diesem Jahr auch einen Musical-Workshop besucht und mein klägliches Wissen mit in diese Produktion eingebracht.

Hier bin ich das erste Mal mit Schreiben für Publikum in Berührung gekommen und habe nach allen Regeln der Kunst versagt. Das Stück hatte – das weiß ich noch – einen riesigen dramaturgischen Durchhänger und hangelte sich von einer Monologzeile über einen Streit bis hin zu weiteren belanglosem Geplänkel. Ich saß hinten bei den Technikern in der Regie und konnte das Stöhnen des Publikums im Saal förmlich hören. Ich glaube so definiert man moderne Folter.

Schreiben ohne dramaturgische Stütze ist moderne Folter.

GLAUBE ICH ZUMINDEST

Nach dieser textlichen Niederlage wurde mir das erste Mal bewusst, dass man Stücke nicht einfach nur schreiben, sondern sie strukturieren muss. So langsam fing ich an, mich für Dramaturgie zu interessieren. Ich glaube zu dieser Zeit entstand auch mein Perfektionismus für das, was ich schreibe (Der ist übrigens mehr hinderlich als förderlich, das kann ich Dir sagen!).

Diese Theaterproduktion hat mich schließlich dazu bewogen nach den erfolglosen Bewerbungsversuchen in der Medienwelt in die Theater- und Veranstaltungswelt umzusiedeln. Hier wurde ich – mehr durch Zufall – fündig. Am 01. August 2016 begann also meine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik.

Aber noch ein anderer Wunsch hatte sich in mir manifestiert. Ich wollte nach meiner Ausbildung hinter der Bühne nun auf die Bühne gehen und ein Studium zum Musicaldarsteller absolvieren. Das war mein Gedankengang in den Jahren 2016-2019. Letztendlich hat es für die große Bühnenkarriere nicht gereicht. Ich war, was die Vorbereitung angeht einfach nicht fleißig genug. Für mich war das aber ein sicheres Indiz dafür, dass ich vielleicht doch lieber etwas anderes machen sollte.

Die Idee, anstatt auf, hinter der Bühne zu arbeiten, manifestierte sich in der Zeit meines letzten Ausbildungsjahres. Das hat mich dann schlussendlich dazu getrieben, Ende 2019 mein erstes eigenes Theaterstück auf die Beine zu stellen. Das war eine außerordentliche und spannende Reise vom ersten Skriptentwurf bis zur Bühnendarstellung – das kann ich Dir sagen!

~TOBIAS

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Autor: My Road to Movies

Hey, ich bin Tobi. Seit ich ungefähr 14 bin, möchte ich meine eigenen Fernsehserien und Filmproduktionen verwirklichen und habe zu diesem Zweck 2017 mit meinem Bruder einen langjährigen Traum verwirklicht und meine eigene Produktionsfirma gegründet. Ich nehme Dich hier mit auf meinem Weg vom arbeitssuchenden Drehbuchautor bis hin zu meinem Traum: Dem Serienchef bzw. Executive Producer. Begleite mich doch gerne auf meinem Weg. Ich weiß nicht, ob ich mein Ziel erreichen werde oder wo mein Weg hinführt. Nebenbei möchte ich Dir meine Tipps & Tricks mit ans Herz legen, wie Du ein eigenes Filmprojekt startest, wie Du ein Drehbuch schreibst und wie dieser ganze Zirkus hinter der Kamera funktioniert. Ich freue mich, wenn Du mich auf meinem Karriereweg begleitest. Ich weiß zwar selbst noch nicht so wirklich, wohin mich das führt, aber glaub mir: Ich arbeite dran :)

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