Kontakte. Von Studenten* und Schauspielern*.

Ich habe Dir ja schon davon erzählt, dass ich letztes Jahr das große Glück hatte, zwei Studenten* kennezulernen, die sich an einer Universität dem täglichen Kampf von Drehbuchschreiberei, Kamera und Schnittprogramm fröhnen und sich die tollsten Projekte aus den Ärmeln schütteln.

Eins muss man den beiden schon lassen – ich kann mich, auch wenn wir nur sporadisch Kontakt haben – zu 100% auf sie verlassen und das finde ich so großartig daran!

Solche Kontakte sind goldwert. Ein Anruf, eine Idee austauschen, beide Seiten sind sofort Feuer und Flamme und unterstützen sich dabei, das Projekt umzusetzen.

EIN NEUES ZITAT

Erst vor Kurzem hatte die ich Gelegenheit, mit einer Studentin einen Kurzfilm zu drehen und sie hat so wundervolle Maskenbildner-Arbeit geleistet, dass mir die Leiche so real vorkam, als wäre sie tatsächlich in meiner Wohnung gestorben. Irgendwie auch gruselig, oder?

Ebenfalls gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit der wundervollen Marleen. (Checkt sie gerne mal hier aus!) Wir haben uns wiedergesehen und gemeinsam gefrühstückt und plötzlich stand fest: Wir machen was zusammen. Einen Kurzfilm. Einen wirklich witzigen Kurzfilm. Noch ist das Thema nicht in Stein gemeißelt, aber ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Dreharbeiten mit dieser unglaublich talentierten Schauspielerin! Ich sitze gerade an einem Drehbuch für sie und freue mich auf alles Weitere, was noch kommt.

Du wirst es schon sehen – ich werde davon berichten.

~TOBIAS

Wie hat Dir der Artikel gefallen? Lass doch gerne eine Bewertung da, damit ich besser werden kann. Danke!

Bewertung: 1 von 5.

Kurzarbeit!

Auch wenn sie im Grunde etwas schlechtes ist, habe ich die Corona-Krise immer mehr als Chance, denn als Fluch wahrgenommen, denn eines hat sie uns allen gleichermaßen geschenkt: Zeit. Zeit, über uns selbst nachzudenken und vielleicht hier und da ein paar Stellschrauben im Leben neu zu justieren. Und ich würde sagen, dass ich genau das getan habe. Von April bis Mai hatte ich die großartige Gelegenheit, ein paar meiner eigenen Projekte neben meinem Hauptjob als Assistent der Redaktionsleitung anzufassen – und was soll ich sagen?

Es ist wirklich viel passiert. Ich habe schon vor einigen Jahren eine spirituelle, aber dennoch (wie ich finde) großartige Idee für eine längere Geschichte in meinem Kopf erträumt und damit angefangen, sie in diesen zwei Monaten, niederzuschreiben. Mein erklärtes Ziel ist, den ersten Rohentwurf bis Ende September fertigzustellen und mich dann an die erste Überarbeitung zu begeben.

Eine weitere Chance für mich innerhalb dieser Zeit war die Möglichkeit, dass ich noch mehr über Storytelling und dramaturgischen Aufbau von Geschichten lernen konnte – denn immerhin hatte ich Zeit ohne Ende. Darüber hinaus erwuchsen mit jedem Tag neue Ideen für Konzepte in meinem Kopf, die ich auch ausreichend ausformulieren und niederschreiben konnte. Es ist wirklich erstaunlich, was alles passiert, wenn man plötzlich die Zeit für sich findet, ebensolche Dinge anzupacken. Aus einer unzähligen Anzahl von zerrissenem Schmierpapier und hohem Kugelschreiberverbrauch habe ich meine erste Story niedergeschrieben und an einer Magnettafel vorsortiert. Noch so etwas, was ich dazugelernt habe. Noch Ende letzten Jahres hatte ich nicht mehr als ein müdes Lächeln für die Leute übrig, die ihre Geschichten mit Karteikarten sortieren und strukturieren, bis ich selbst die Erfahrung gemacht habe, wozu so etwas doch auch mal gut sein kann.

Verrückt, oder?

Müsste ich eine kreative Kurzbilanz der Kurzarbeitszeit ziehen, fiele sie definitv positiv aus und ich habe so im Gefühl, dass mich diese Zeit einen ganzen Schritt näher gebracht hat zum Serienchef meiner eigenen Fernsehserie. Ich bin gespannt, wo es mich hintreibt.

~TOBIAS

Wie hat Dir der Artikel gefallen? Lass doch gerne eine Bewertung da, damit ich besser werden kann. Danke!

Bewertung: 1 von 5.